Outside Counsel Management ist mehr als Legal Spend Management

Wie Auswahl, Mandatierung, Steuerung und Beziehung über den Wert externer Rechtsberatung entscheiden.

Achim TschauderAugust 20261 Min. Lesezeit

Wenn Vorstände selbst eine Kanzlei beauftragen, gibt es keine Ausschreibung. Keine Rate Card. Nur eine Durchwahl. C-Level mandatiert nach Vertrauen. Das ist kein Regelverstoss, sondern die logische Konsequenz aus der Natur des Gutes: Rechtsberatung ist ein Vertrauensgut, dessen Qualität sich vor der Beauftragung nicht beurteilen lässt und oft auch danach nicht. Outside Counsel Management umfasst fünf Phasen; der Einkauf besetzt eine davon und dort nur die Verhandlung. Rund zehn Prozent der Kostenwirkung liegen im Einkauf, die übrigen neunzig Prozent in den vier Phasen darum herum: Wer wird ausgewählt, wie wird das Mandat zugeschnitten, wie wird es gesteuert, was wird für die nächste Runde gelernt. Alle vier verantwortet die Rechtsabteilung.

Das vollständige Slide Deck zeigt in zehn Slides, warum ein Vertrauensgut andere Werkzeuge braucht als spezifizierbare Güter, wo die Kosten in einem Mandat tatsächlich entstehen, warum Einkaufsplattformen wie Ariba oder Coupa den Prozess dort verlassen, wo die Arbeit beginnt, und wie sich die operative Verantwortung im Outside Counsel Management zwischen Einkauf, Rechtsabteilung und der Schnittmenge aus beiden aufteilt.